Tipps für den Immobilien-Verkauf

Eigenheimbesitzer sind oft überrascht, dass es teils mehrere Monate dauern kann, bis die Immobilie einen neuen Eigentümer hat. Wer seine Immobilie ohne Makler verkaufen möchte, der merkt schnell, dass der Immobilienverkauf harte Arbeit ist und man ein paar professionelle Tipps und Tricks berücksichtigen sollte.

Welchen Preis für die Immobile?

Zahlreiche Eigentümer beginnen das Projekt Immobilienverkauf, wissen aber gar nicht, was sie erwarten können – und wahrscheinlich wird. Bevor der Eigentümer das Objekt zum Verkauf anbietet, sollte er sich ein paar Fragen beantworten:

  • Wie lange soll der Verkaufsprozess dauern?
  • Zu welcher Zeit können Besichtigungstermine angeboten werden?
  • Wie hoch soll der Verkaufspreis sein?Wo sollen potentielle Käufer gefunden werden?

Da bei Immobilien viel Geld im Spiel ist, können sich Fehler, die bei der Veräußerung gemacht werden, böse rächen. Apropos Geld: Der Eigentümer sollte vor dem Verkaufsbeginn überschlagen, wieviel er für das Objekt bezahlt hat und wie viel die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten gekostet haben.

Das größte Problem? Der emotionale Faktor, denn der Eigentümer hängt an dem Objekt und weiß, wie viele Arbeitsstunden er investiert hat. Die emotionale Verbindung rechtfertigt aber keinesfalls einen utopischen Preis. Der Verkäufer muss den aktuellen Markt beobachten und sich auch an vergleichbaren Objekten auf dem Markt orientieren.

Wer sich nicht allein an das Wagnis Immobilienverkauf stellen möchte, der wendet sich an einen Profi. In der Stadt Berlin empfehlen sich dafür die Immobilien-Profis der MÄHREN AG. Das Unternehmen ist seit 12 Jahren im Bereich Immobilienverkauf tätig und permanent auf der Suche nach Immobilien zum Ankauf.

Tipps und Tricks für den Allein-Verkauf

Die Immobilie muss jene Menschen ansprechen, die gerade auf der Suche nach einem Eigenheim sind. Ein umfangreiches Exposé, schöne Bilder und ein attraktiver Preis sind „Magneten“. Zudem sollten sich im Exposé auch Argumente finden, die den Kaufpreis rechtfertigen:

  • Gibt es eine neue Küche?
  • Wurden in den letzten Jahren Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten durchgeführt?

Im Zuge der Besichtigung sollte der Eigentümer darauf achten, dass das Haus nicht „bewohnt“ aussieht. Private Bilder, eine unaufgeräumte Küche oder Umzugskartons, die die Wandflächen verstellen, sind definitiv nicht „einladend“. Der Interessent, der sich das Objekt ansieht, kann sich durch derartige „visuelle Störungen“ eventuell nicht auf die positiven Aspekte der Immobilie konzentrieren. Außerdem fällt es auch schwer, sich vorzustellen, dass er selbst einmal das Objekt bewohnen wird.

Auch die Preisverhandlungen werden gern unterschätzt. Der Interessent möchte den Preis drücken. Genau deshalb ist es ratsam, dass der Verkäufer den Preis etwas höher ansetzt.

Ein Beispiel:

Möchte der Eigentümer mindestens 150.000 Euro für das Objekt haben, so sollte er die Immobilie für 170.000 Euro anbieten. So bleibt Verhandlungsspielraum für den Käufer. Der Verkäufer kann um maximal 20.000 Euro nach unten gehen, und bekommt immer noch seinen gewünschten Preis. Der Käufer freut sich, dass er den Preis drücken konnte. Ergebnis: Beide Seiten sind glücklich und zufrieden.

Auch Rückschläge sind möglich

Es gibt viele Eigentümer, die ihre Immobilie ohne Makler erfolgreich verkauft haben. Jedoch darf man keinesfalls vergessen, dass ein Immobilienverkauf viel Zeit in Anspruch nimmt: Der Eigentümer muss:

  • ein Exposé erstellen,
  • die Räume fotografieren,
  • die Immobilie auf diversen (kostenpflichtigen) Plattformen bewerben und
  • auch genügend Zeit für Besichtigungstermine einplanen.

Zudem muss er zahlreiche Fragen beantworten, die schon am Telefon (oder spätestens) im Zuge der Besichtigung gestellt werden.

Rückschläge gibt es immer: Interessenten, die das Haus kaufen wollen, müssen nicht unbedingt auch eine Finanzierung von der Bank bekommen. Der Deal platzt, der Verkaufsprozess startet erneut.

Problematisch kann es auch sein, wenn sich für das Objekt keine Interessenten finden. In diesem Fall sollte der Eigentümer die Strategie überdenken und die genutzten Plattformen, das erstellte Exposé und die Bilder nachbessern oder austauschen.

Bild: pixabay.com, Tumisu, 1966485