Der erste Eindruck zählt

Bei der Onlinepartnersuche ist das Foto der Hingucker Nummer eins

Ein Fotoshooting gelingt am besten, wenn man sich in vertrauter Umgebung befindet. Foto: djd/FriendScout24 GmbH/thx
Ein Fotoshooting gelingt am besten, wenn man sich in vertrauter Umgebung befindet.
Foto: djd/FriendScout24 GmbH/thx

(djd). Viele Singles haben das neue Jahr mit dem Vorsatz begonnen, alles dafür zu tun, endlich einen Partner zu finden. Denn alleine machen viele Dinge einfach keinen rechten Spaß. Viele nutzen die Wintermonate, um sich in der kuscheligen Wohnung auf Partnerportalen im Netz zu präsentieren. Wie im richtigen Leben gilt auch hier: Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Und diesen ersten Eindruck macht man sich über das Profilfoto, ein Bild sagt immer mehr als tausend Worte. „Die Chancen, kontaktiert zu werden, sind mit Foto neunmal höher als ohne“, weiß Martin Blömer vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Sich selbst ins rechte Licht rücken

Bei FriendScout24 etwa kann man bis zu 25 Bilder hochladen und sich in möglichst vielen Facetten zeigen. „Die Bilder sollten auf jeden Fall aktuell sein – und im Idealfall in Farbe, nicht schwarz-weiß“, sagt Eva-Maria Mueller. Kinder, Ex-Partner oder andere Personen machen sich zwar gut im privaten Fotoalbum, beim Onlinedating sind sie jedoch fehl am Platz. Das Foto, das beim Aufruf des Profils gezeigt wird, ist das wichtigste. Hier sollte das Gesicht gut erkennbar sein, das Tragen einer Sonnenbrille oder einer Mütze etwa ist nicht ideal. Bevor man ein Bild vom Rechner ins Partnerportal hochlädt, kann man sich ins rechte Licht rücken, ohne gleich zu schummeln – Unschärfe, rote Augen oder eine schlechte Beleuchtung lassen sich schnell am eigenen PC beheben.

Natürlich statt „stylisch“

Kein passendes Foto zur Hand? Dann sollte man einen guten Freund oder eine gute Freundin bitten, eine spontane Aufnahme zu machen. Das gelingt am besten, wenn man es nicht zu verbissen sieht – so entstehen die natürlichsten Fotos. „Also lieber kein Selfie vor den Badezimmerkacheln, aber es muss auch nicht gleich das Profifotostudio sein“, sagt Eva-Maria Mueller. Dort bestehe die Gefahr, dass man sich zu „professionell“ abbildet und das Bild einen gekünstelten Eindruck hinterlasse.