Fit im Winter – Sport in der kalten Jahreszeit

Insbesondere in der kalten und nassen Jahreszeit, wenn die Tage immer kürzer werden und es draußen ungemütlich wird, sinkt selbst bei hartgesotteten Sportlern ganz schnell die Motivation sich sportlich zu betätigen. Dabei sollte man allerdings nicht außer Acht lassen, dass Sport und Bewegung an der frischen Luft immer gesund ist – auch während der kalten Jahreszeit. Allerdings sollte man hier einige Vorkehrungen treffen, um Sportverletzungen vorzubeugen.

Die richtige Kleidung ist das A und O

Jogging Puma Shooting in Hamburg am 24. Maerz 2013, Hamburger Stadtpark,

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In erster Linie sollte man auf das Tragen der richtigen Kleidung achten. Gerade im Winter sollte diese unbedingt wetterfest, atmungsaktiv und vor allem wärmend sein. Auch Handschuhe und Mütze sind je nach Sportart ein absolutes Muss. Insbesondere das Tragen einer Kopfbedeckung schützt vor einer Unterkühlung, da der Körper einen Großteil seiner Wärme über den Kopf abgibt.
Zudem wird das Tragen mehrerer dünner Kleidungsschichten statt allzu dicker Kleidung empfohlen. Achten Sie dabei auf eine wärmende, atmungsaktiv untere Schicht und eine wind- und wasserdichte obere Schicht. Durch die vielen dünnen Kleidungsschichten entstehen kleine Luftpolster zwischen den einzelnen Kleidungsstücken, die viel wärmender sind als beispielsweise ein einzelner dicker Pullover.
Auch die Schuhe sollten gut wärmen, wasserabweisend sein und vor allem bei Schnee und Eis über ein gutes Profil verfügen.
Sollten Sie beim Sport stark ins Schwitzen kommen, sollten Sie die Kleidung nach dem Sport so schnell wie möglich wechseln, um sich nicht zu erkälten.

Lassen Sie es langsam angehen…

Insbesondere in der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich, sich eher auf ruhigere Sportarten zu fokussieren, die die persönliche Ausdauer fördern und stärken. Zu diesen Sportarten zählen beispielsweise Langlauf, Nordic Walking, Wandern und Joggen, da der Körper nicht zu stark beansprucht wird und im Vergleich zu anderen (Extrem-)Sportarten eine gleichmäßige Belastung auf die verschiedenen Körperteile stattfindet.
Aufgrund der geringeren und gleichmäßigeren Belastung bleibt außerdem die Atemfrequenz niedriger, was dazu führt, dass man die kalte Luft nicht zu tief einatmet.
Zu vermeiden sind jedoch unbedingt zu lange oder zu starke sportliche Betätigungen, da diese aufgrund der trockeneren Luft zu einem Austrocknen der ohnehin empfindlichen Schleimhäute in Nase, Mund und Hals führen können. Das kann letztlich schneller zu Infektionen und viralen Infekten führen.

So vermeiden Sie Verletzungen

Neben Infektionen und Erkältungen sind auch Verletzungen im Winter ein hohes Risiko. Schließlich zieht man sich beim Sport schnell eine Blessur oder Zehrung zu.
Durch Unnachsichtigkeit, leichtsinniges Verhalten und beispielsweise fehlende Aufwärmung kommt es jedes Jahr deutschlandweit zu mehr als zwei Millionen Sportverletzungen, deren Risiko mit der richtigen Vorbereitung aber deutlich gesenkt werden kann.
Achten Sie daher inbesondere im Winter neben der richtigen Kleidung auf ein ausgiebiges Aufwärm- und Dehnungsprogramm, bevor Sie mit dem eigentlichen Sport beginnen. So beugen Sie schmerzhaften Blessuren an Muskeln und Gelenken vor.

Bild: Yamaoka  / pixelio.de