Fitter mit Fitnesstrackern: Hype oder sinnvolle Ergänzung?

Von regelmäßigem Sport profitiert nicht nur die physische Gesundheit, sondern auch der Geist wird durch die körperliche Aktivität beflügelt. Die positiven Auswirkungen von körperlicher Bewegung haben in den letzten Jahren zu einem wahren Boom im Bereich Fitness geführt. Dank der Vielzahl an technischen Helfern auf dem Markt ist die Stärkung der eigenen Fitness in der modernen Zeit dabei so fortschrittlich wie noch nie zuvor.

Warum ist das Thema Fitness so wichtig für viele Menschen und welche Aktivitäten sind besonders beliebt?

Wer kontinuierlich Sport betreibt kann nicht nur eine positive Veränderung des eigenen Körpers in Form von Fettreduzierung oder Muskelaufbau beobachten, sondern kommt weiterhin auch in den Genuss einer einzigartigen Erfahrung auf psychischer Ebene. So wirkt körperliche Aktivität entlastend auf den Geist, womit es ein hervorragendes Ventil zum Stressabbau darstellt. Ein angenehmer Nebeneffekt ist die Tatsache, dass langfristig durch den Sport innere Organe wie die Lunge oder das Herz gestärkt werden. In der Folge findet üblicherweise auch eine Steigerung des allgemeinen Leistungsvermögens statt, welches sich im Alltag schnell bemerkbar machen kann. Ein klassisches Beispiel ist hier unter anderem das Treppensteigen. So kann bereits ein überschaubares Konditionstraining dafür sorgen, dass die gefürchteten Treppen zum Büro zukünftig ohne Mühe bewältigt werden können.

Die Wahl der Sportart ist dabei äußerst vielfältig und sollte grundsätzlich von den eigenen Vorlieben abhängig gemacht werden. Während manche Menschen gerne Laufen, fahren andere beispielsweise lieber Fahrrad oder betreiben Kampfsport. Im Sinne der Kontinuität sollte die Tätigkeit dem Individuum in jedem Fall Spaß machen. Prinzipiell ist es wesentlich einfacher sich zu einem anstrengenden Training aufzuraffen, wenn die Aktivität mit einem gesunden Maß an Freude und Motivation mit Sport verbunden ist. Gleicht der Sport hingegen einer einzigen Quälerei stehen die Chancen hoch, dass das Vorhaben langfristig zum Scheitern verurteilt ist.

Welche Vor- und Nachteile bringen elektronische Helfer wie Fitnesstracker mit sich?

Auf dem modernen Markt existieren mittlerweile zahlreiche Fitness-Gadgets, die das Training durch die Aufzeichnung und Visualisierung von Daten unterstützen. So können Jogger zum Beispiel mit tragbaren GPS-Geräten die gelaufene Strecke samt Eckdaten wie benötigter Zeit oder bewältigtem Höhenunterschied erfassen. Daten dieser Art eignen sich hervorragend für die Eigenanalyse der erbrachten Leistung und dienen als Grundlage für zukünftige Verbesserungen. Weiterhin nutzen Freizeitsportler aus anderen Bereichen spezielle Geräte mit Optosensoren bzw. optischen Sensoren wie Fitness-Tracker oder Smart Watches für die Analyse der eigenen Bewegung. Auf diese Weise lassen sich technische Fehler in der Ausführung eindeutig erkennen, was insbesondere im Wettkampfbereich von Bedeutung ist.

Jedoch sollte beachtet werden, dass es große Unterschiede hinsichtlich der Genauigkeit zwischen einzelnen Geräten geben kann. So kommt es zum Beispiel bei einigen Geräten vor, dass während des Laufens kurz das GPS-Signal unterbricht und das Ergebnis verfälscht wird. Aus diesem Grund sollten sich ambitionierte Sportler und Hobby-Athleten keinesfalls ausschließlich auf die Ergebnisse der Trackinggeräte verlassen und stets ein Auge auf die Plausibilität der Werte haben. Weiterhin weisen viele Geräte Defizite in Bezug auf die Datensicherheit auf und es kann nicht immer genau nachvollzogen werden, wer am Ende in welchem Umfang Zugriff auf die Daten hat.

Unterm Strich bleibt zu sagen…

Letztlich stellen die zahlreichen Fitness-Tracker auf dem Markt eine Entwicklung dar, die das persönliche Training durchaus signifikant verbessern kann. Ob zur Motivation oder zum Auswerten der Leistung: Grundsätzlich eignen sich die kleinen Gadgets sowohl für Profisportler als auch für Freizeitathleten. Jedoch sollten die Geräte in ihrer Grundform dabei auch nur als Gadgets betrachtet werden, da sie im Vergleich zu professionellen Messinstrumenten häufig zu viele Messfehler aufweisen.

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