Gehen an der Alster die Liga-Lichter aus?

HSV StadionDie grüne Metropole Hamburg begeistert mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Hafen, der Elbe und der Alster. Auch die Reeperbahn hat als zentrale Straße im Vergnügungs- und Rotlichtviertel internationale Bekanntheit erlangt. Zu der Liste der Berühmtheiten Hamburgs zählen definitiv auch die beiden Fußballclubs Hamburger SV und FC St. Pauli, welche allerdings laufend durch ihre Talfahrt von sich reden machen und ihre Fans weiter um den Klassenerhalt zittern lassen. Prognosefreudige  Fußballfans haben auf wettanbietervergleich.de die Chance, sich über unterschiedliche Anbieter von Sportwetten und zum Thema Wettsteuern zu informieren.

Der als „Bundesliga-Dino“ bezeichnete HSV ist das einzige der 16 Bundesliga-Gründungsmitglieder, welches seit der Saison 1963/64 immer in der Bundesliga gespielt hat. Als einer der größten Sportverein der Welt belegt er den vierten Platz in der ewigen Tabelle. Auch wenn mit über 70 Titeln in der mehr als 120-jährigen Erfolgsgeschichte der Erfolg für sich spricht, gehen dem Hamburger Fußballverein wohl schon bald die Lichter aus.

In seiner Glanzzeit in den Jahren 1967 bis 1983 wurde der HSV dreimal Deutscher Meister, zweimal DFB-Pokalsieger, Europapokalsieger der Pokalsieger und verzeichnete 1983 schließlich seinen größten Erfolg mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister. Mit dem letzten großen Titel 1987, dem DFB-Pokalsieg,  begann ein fortwährendes Schauspiel der Traurigkeit für den Hamburger Verein. Die Saison 2009/2010 endete für den Hamburger SV mit einem verpassten Finale der UEFA Europa League und aus dem ehemaligen Spitzenclub wurde das Schlusslicht der ersten Liga.

Seit bereits zwei Jahren kämpfen die Hamburger nun schon, um den drohenden Abstieg zu vermeiden. Ständiger Spielerwechsel wurde gefolgt von einer 0:8-Klatsche des FC Bayern im Februar 2015, die bisher höchste Bundesliganiederlage des HSV. Innerhalb von nur einer Saison wechselte man drei Mal den Trainer, aber auch das hat nichts geholfen. Auch wenn sich der HSV den Klassenerhalt gerade noch sichern konnte war kein Ende der Tristesse in Sicht. Zur Saison 2015/2016 verließen abermals mehr als zehn Spieler den Verein. Nach dem holprigen Saisonstart konnten sich die Hanseaten am 33. Spieltag den Klassenerhalt sichern, trennten sich aber noch vor dem Saisonfinale vom „Direktor Profifußball“ Peter Knäbel. Derzeit steht der HSV auf dem Relegationsplatz und das Zittern um den Klassenerhalt geht weiter. Auch wenn Fans größte Hoffnungen in den Verein setzen kann man dem Abstieg bereits ins Auge sehen und das Daumen drücken geht weiter.

Aber auch beim Hamburger Rivalen aus der zweiten Liga wird es langsam immer düsterer. Der FC St. Pauli steht seinem Konkurrenten beim Abwärtstrend in nichts nach. Eines ist jedoch sicher: Auch der FCSP muss Gas geben, um dem Abstieg zu entrinnen. Nach ständigem Wechsel zwischen den Ligen ist St. Pauli auf dem besten Weg in die 3. Bundesliga abzurutschen. Nach der bitteren Niederlage am 22.10.2016 gegen den SV Sandhausen fiel der FC St. Pauli wieder auf den 18 Tabellenplatz zurück. Das Schlusslicht ist nur noch schwach zu erkennen und der Abstieg fast sicher – Aber noch sehen wir das Licht am Ende des Tunnels und hoffen weiter!

 

Bild: privat