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Cloud auf dem Vormarsch

Cloud-Lösungen werden immer beliebter. Deshalb gibt es sie mittlerweile für nahezu jeden Bereich. Die iCloud, Dropbox oder Google Drive sind fester Bestandteil des Alltags und nicht mehr wegzudenken. Diese bieten die Möglichkeit, Daten auf externen Servern abzulegen und sie zu jeder Zeit von jedem Ort aus abzurufen. Dafür benötigt man lediglich eine Internetverbindung sowie ein internetfähiges Endgerät. Doch warum sind Cloud-Lösungen derzeit auf dem Vormarsch? Welche Vorteile bieten sie gegenüber herkömmlicher On-Premise-Software?

Diese Vorteile bietet Cloud Computing

Das Cloud Computing basiert auf „Software as a Service“ (SaaS). Das bedeutet, dass die Software als Dienstleistung angesehen wird. So schließen Kunden Verträge mit den Anbietern ab, die entweder zeitraum- oder nutzungsbezogen sind. Folglich mieten die Nutzer eine solche Lösung. Somit liegt die komplette Verantwortung bezüglich der Wartung bei Anbieter des Cloud Computings. Dieser ist neben der Bereitstellung der Software selbst ebenfalls für die Hardware, die Leitungskosten sowie den Betrieb verantwortlich.  Entscheidet sich ein Nutzer hingegen für eine On-Premise-Lösung, so muss er für sämtliche Kosten und Wartungsarbeiten selbst aufkommen. Zusätzlich muss ein Kunde in diesem Fall ebenfalls selbst einen internen Server zur Verfügung stellen, auf dem die Daten gespeichert werden können. Bei einem Cloud-Modell ist hingegen der Anbieter dafür verantwortlich. Dieser stellt das Rechenzentrum und den nötigen Server. In der Regel hat dieser gleich mehrere Rechenzentren an verschiedenen Standorten, in denen jeweils Kopien der sensiblen Kundendaten gespeichert werden. So verhindert er im Falle eines Schadens wie zum Beispiel einer Überschwemmung oder eines Brandes, dass diese verloren gehen. Tritt ein solcher Schaden hingegen bei demjenigen auf, der sich für eine On-Premise-Lösung entschieden hat, so hat dieser meist keine Sicherheitskopien extern ausgelagert. In diesem Fall wären unter Umständen sämtliche Daten verloren. Aus diesen Gründen setzen viele Menschen in vielen Bereichen auf Cloud-Software. Auch immer mehr Unternehmen bevorzugen solche Lösungen. So arbeiten sie unter anderem mit Google Drive oder Betriebssoftware aus der Cloud. Dabei hat Cloud-ERP an Bedeutung gewonnen, da durch diese sämtliche Ressourcen optimal verwaltet werden können. Weitere Informationen zu diesem Thema findet man in diesem Artikel.

Diese Vorteile bietet On-Premise-Software

Unter einer On-Premise-Lösung versteht man Computerprogramme, die serverbasiert sind. Diese werden meist zunächst käuflich erworben und im Anschluss selbst betrieben. Der Kunde benötigt hierfür ein eigenes Rechenzentrum und trägt dabei selbst die Verantwortung für die Wartung. Viele entscheiden sich für diese Inhouse-Lösung, da sie ihre sensiblen Daten nicht an andere weitergeben möchten. So hat man selbst die Kontrolle über die Software und kann alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen treffen. Meist ist zudem die Anpassungsfähigkeit dieser Lösungen größer als bei einem Cloud-Modell. Entscheidet man sich für On-Premise, so ist folglich maximale Kontrolle gewährleistet.