Superfood: Was ist das eigentlich?

Superfood: Was ist das eigentlich? Der Begriff „Superfood“ ist derzeit im wahrsten Sinn des Wortes in vieler Munde. Genauso wie Chia- und Flosamen, Acai-Beeren und Spirulina-Algen kann man sie sowohl in den morgendlichen (am besten grünen) Smoothie als auch ins Müsli oder die Suppe zum Lunch rühren.

Nun kommt bei vielen, gerade nicht so Sportbegeisterten, die es schon im Fitnessstudio gelernt haben, die Frage auf: Aber wozu?

Eigenschaften, die überzeugen

Quinoa und auch Chia werden aufgeführt, wenn es um die Liste der Superfoods zum Abnehmen geht. Das liegt vor allem an den sehr willkommenen Eigenschaften, die sie enthalten. 100 Gramm haben nur 350 bis 450 Kilokalorien, durch die Ballaststoffe wird der menschliche Körper gut gesättigt und bleibt es durch den langsamen Abbau auch länger.

Auch der hohe Proteingehalt und die für das Herz-Kreislaufsystem guten, ungesättigten Fettsäuren wie Omega 3 und Omega 6 sind enthalten. Krankheiten können durch den regelmäßigen Verzehr vorgebeugt werden.
Superfoods enthalten zudem viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Fettsäuren.

Zu den Superfoods werden gezählt:

  • Chiasamen
  • Goji-Beere
  • Acai-Beeren (auch als Acai Berry bekannt)
  • Spirulina-Algen
  • Matcha-Grüntee
  • Quinoa
  • Mandelmilch
  • Kohl
  • Rote Trauben
  • Holunderbeere
  • Johannisbeere
  • Heidelbeere
  • Granatapfel und
  • rote Bete

Eine feststehende Liste gibt es aber nicht.

Betrachtet man die oben stehende Liste genau, fallen die vielen Beerenarten auf. Zum Stichwort Beeren fällt auch immer das Stichwort Antioxidantien. Sie stecken in pflanzlichen Substanzen, die Anthocyanen genannt werden. Das Immunsystem soll durch einen hohen Anteil gestärkt werden, außerdem werden Krankheitserreger, sogenannte freie Radikale, abgewehrt.

Acai-Beeren wurden durch die bekannte Talklady Oprah Winfreyv bekannt. Seit sie in ihrer Show die Acai-Beeren anpries, begann ein regelrechter Run auf die bis dahin unbekannte Beere. In Deutschland bekommt man sie nur als Pulver oder in Kapselform. Das ist beim nicht sehr angenehmen Geschmack der frischen Beere auch besser, obwohl das nicht der Grund ist. Außerdem wird die Beeren auch in Cremes und anderen Schönheitsprodukten verarbeitet.

Bild: Timo Klostermeier/pixelio.de