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Industrie 4.0 – Auf neuen Wegen

Ob im Metallbau, der Chemietechnik wie von www.rct-online.de oder der Automobilbranche – Wer in der Industrie tätig ist, wird täglich mit dem Begriff der „Industrie 4.0“ konfrontierte. Jeder Chef, Angestellte und Mitarbeiter eines Betriebes soll sich voll und ganz auf diese neue Industrie einstellen. Doch was verbirgt sich hinter der Industrie 4.0 und wie gestaltet sich die Vorgänger?

Die Kinderschuhe der Industrie

Unter der Industrie 1.0 wird die Mechanisierung um das Jahr 1800 verstanden. Erstmals konnten Massenfertigungen durchgeführt werden, die jedoch immer noch menschlichen Einsatz erforderten. Besonders bekannt ist hierbei der Webstuhl, der durch menschliche Kraft betätigt wurde. Ebenso blühten Maschinen auf, die durch Wasser- oder Dampfkraft angetrieben wurden.

Ein nächster Schritt erfolgte in der Industrie 2.0 zum Ende des 19. Jahrhunderts. Endlich konnte Elektrizität als Antriebskraft genutzt werden, was Prozessabläufe schneller und dauerhafter machte. Fließbandarbeiten setzten sich durch. Zudem entstanden zu diesem Zeitpunkt die ersten Automobile. Dies brachte eine deutliche Entwicklung der Motorentechnik mit sich, die ebenso in Produktionshallen Einsatz fanden.
Zeitgleich entwickelte sich das Kommunikationsfeld weiter. Neben Telegrammen gab es nun auch Telefonate, welche Büroarbeiten notwendig machten.

Ab den 1970 Jahren konnten die Menschen Teil der Industrie 3.0 werden. Mit der Entwicklung des ersten programmgesteuerten, frei programmierbaren und vollautomatischen Computers, dem Z3, konnte die Automatisierung in den Vordergrund gerückt werden. Der Elektrotechnik und IT Sektor konnte ein diesem Zeitraum einen echten Boom erleben, der bis heute anhält.

Just-in-Time – Fabriken im Wandel

Im Laufe der Zeit wurden die Ansprüche an die Industrie immer höher. Ein automatisierter Betriebsablauf genügt bereits seit Jahren nicht mehr. Vielmehr sollten nun analoge Techniken digitalisiert werden. Ebenso steht der Begriff „Just-in-Time“ im Fokus. Die Produktion von Waren, die dann im Lager aufbewahrt werden, soll abgeschafft werden. Produkte sollen nur noch dann gefertigt werden, wenn die Nachfrage bekannt gegeben wird. Dies erfordert mehr als nur eine ausriechend schnelle Kommunikation. Vielmehr muss die dauerhafte Entwicklung der Informationsverarbeitung genutzt werden.
Selbst einfachste Produkte oder waren werden mit dem Internet verbunden. QR-Codes sollen eine vollkommen neue Welt und einen optimalen Zugang zu Produkten und Daten liefern. Hinzu kommt der Wandel in Umwelt- und Arbeitsschutz.

Neben der voranschreitenden Vernetzung aller Maschinen kommen auch immer mehr Roboter zum Einsatz. Ein besonders auffallendes Beispiel ist die Automobilindustrie. In Fertigungsstraßen finden zum teil nur noch Roboter Einsatz. In anderen Bereichen ist mindestens einer von zehn Mitarbeitern ein Roboter, der für schwere, gefährliche Aufgaben zuständig ist. So kann die Arbeitssicherheit deutlich gefördert werden.