Bild: Pixabay.com, geralt, 3938432

Single Sign On zur Verbesserung der User Experience

Die User Experience gehört zu den 3 Faktoren, welche am essenziellsten zur Verbesserung des Rankings sind. Die User Experience setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen: Inhalt einer Website, Erreichbar- und Verfügbarkeit, Bedienbarkeit und das Äußere. Wenn all diese Faktoren einen positiven Einfluss auf den Nutzer hinterlassen, kann man von einer guten User Experience sprechen. Es existiert ein Punkt, welcher jeder Nutzer ablaufen muss, wenn er ein Produkt erwerben möchte: Die Registrierung auf der Seite. Oftmals müssen mehrere Seiten mit Daten gefüllt werden und am Ende muss ein Captcha gelöst werden, welches den ein oder anderen Nutzer zur Verzweiflung treibt.

Der vereinfachte Registrierungsprozess

Bei dem Single Sign On fällt der Registrierungsprozess zu 99 % weg. Es ist dadurch nur noch ein Knopfdrück nötig. Bei dieser Art der Registrierung registriert man sich z. B. über ein soziales Netzwerk wie Facebook oder Google. Benutzername, sowie Passwort und alle relevanten Daten werden dann von diesem Netzwerk übernommen. Doch gerade diese sozialen Netzwerke stehen oftmals in der Kritik, da sensible Daten mit diesem Login an einen Drittanbieter weitergegeben werden. Dies führte u. a. dazu, dass gezielt für den Nutzer Werbung eingeblendet werden konnte. Auf dem jüngsten Event von Appel am 03.06.2019 hat Tim Cook Apple Sign On vorgestellt. Im Grund genommen, ist der Ablauf identisch. Lediglich die Datensicherheit ist auf einem anderen Level. Als Grundlage für diese Registrierung dient die eigene Apple ID. Doch nicht einmal die wird bei der Registrierung an den Drittanbieter weitergegeben. Es wird eine zufällige Mailadresse von Apple erstellt, welche an die Seite weitergeleitet wird. Alle Mails die vom Anbieter an diese anonyme Adresse gesendet werden ,werden von Apple an die korrekte Apple-ID weitergeleitet.

Eine zentrale Authentifizierungsplattform muss her

Eine zentrale Authentifizierungsplattform ist auch unter dem Begriff Identity- and Access Management (kurz: IAM) bekannt. Mit Hilfe einer solchen Plattform können diverse Benutzer und Zugriffrechts verwaltet werden. Die Authentifizierung und Autorisierung steht dabei im Vordergrund einer IAM Plattform. Nutzern können dabei beliebig Zugriffsrechte gewährt oder entzogen werden. Es ist auch möglich, dass die Nutzer über die Plattform in Eigenregie Passwörter und Zugriffsrechts beantragen, welche dann genehmigt oder abgelehnt werden können. Mit Hilfe eines IAM Systems kann in großen Unternehmen die User Experience dahingehend verbessert werden, dass der Aufwand wesentlich geringer ausfällt, um Identitäten zu bestätigen und diverse Zugriffsrechte zu verteilen.