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FinTech: Bessere Renditchancen dank technologischer Unterstützung?

Finanzen im Digitalzeitalter – diese Kombination bedeutet neue Möglichkeiten und das nicht nur für professionelle und institutionelle Trader. Ein entscheidendes Kriterium ist dabei die Geschwindigkeit.

Die Gründe für den Investment-Boom

Geld beeinflusst das Leben in beinahe allen Bereichen. Im Idealfall gilt es als Symbol für Freiheit und Selbstverwirklichung, denn auch wenn Geld nicht alles kaufen kann, so eröffnet es zumindest viele Möglichkeiten. Außerdem kann es Raum für eine andere wichtige Währung schaffen: nämlich Zeit.
Letzteres gilt allerdings nur, wenn das Geld auf eine zeiteffiziente Weise verdient wird. Hier kommen Investments ins Spiel: Sie bergen Verlustrisiken, doch im Fall eines Gewinns findet dieser ganz passiv ohne aktive Arbeit statt. Der Trend zu modernen Finanzprodukten scheint sich weiter zu verstärken und eine immer größere Zielgruppe anzusprechen.
Dies ist nicht zuletzt der Zinspolitik geschuldet. Der seit Jahren anhaltende Niedrigzins hat viele traditionelle Anlageformen entwertet; das prominenteste Opfer in Deutschland ist wohl die Lebensversicherung. Diese erreicht ihren früheren Garantiezins schon längst nicht mehr, als Folge möchten Kunden die Verträge loswerden und Banken nehmen dies dankend an.

Darum ist FinTech so hilfreich

Passend zu diesem Timing vollzieht die Finanzbranche momentan einen Wandel von einmaligem Ausmaß. Begriffe wie FinTech sind dabei die Hauptdarsteller: Die Verschmelzung von Finanzen und Technologie hat bestehende Märkte extrem beschleunigt und ein neues Wirtschaftsbild geschaffen. Der rasante Aufstieg von Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum und Ripple ist ein Beleg für diese Entwicklung. Und wer weiterhin auf etablierte anstatt auf abenteuerliche Werte setzt, kann dies ebenfalls unter modernen Bedingungen tun. Lösungen wie MetaTrader 4 vereinfachen den CFD-Handel enorm und verbessern damit automatisch die Renditeaussichten, da den Reaktionszeiten keine technischen Grenzen mehr gesetzt sind.
Speziell bei spekulativen Finanzprodukten mit hohen Ertragschancen ist die hohe Geschwindigkeit ein starker Effekt. Nur unter diesen Voraussetzungen konnte es zu bestimmten Entwicklungen kommen; dass inzwischen über CFDs als Alternative zum Tagesgeld-Konto diskutiert wird, wäre vor 15 Jahren schließlich noch undenkbar gewesen.
Es kommen also viele Entwicklungen zusammen und die Zusammenhänge werden deutlicher denn je. Und einmal ausgelöst, wird sich am Trend zu fortschrittlichen Investmentmethoden auch nichts ändern, falls bald tatsächlich die Wende in der Zinspolitik kommt. Die Aussicht auf hohe Renditen wird dadurch nichts von ihrem Reiz verlieren, denn nach wie vor sorgt der Standard-Bankzins nicht gerade für Begeisterung. Und: Dank einfacher Benutzeroberflächen ist der Einstieg für unerfahrene Anleger keine unüberwindbare Hürde mehr. Der starke Zustrom neuer Anleger ist vor diesem Hintergrund nicht überraschend.