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So werden die Zähne weiß

Ein strahlendes Lächeln ist wie eine persönliche Visitenkarte. Leider sorgen Lebensgewohnheiten dafür, dass sich die Zähne von einem strahlenden Weiß in ein eher unansehnliches Gelb verfärben. Dafür verantwortlich sind Nahrungsmittel wie Rotwein und bei Rauchern sorgt vor allem das Nikotin für unschöne Verfärbungen. Eine nachhaltige Lösung ist das Bleaching. Der Vorgang wie Zahnbleaching funktioniert ist einfach, es gibt allerdings verschiedene Methoden.

Nachhaltig weiße Zähne mit Veneers

Bei Veneers handelt es sich um hauchdünne Keramikhüllen, die über den Zahn gesetzt werden. Diese Methode der Zahnaufhellung ist zwar nicht günstig, dafür haben Sie zwischen acht und 20 Jahre keine Probleme mehr mit Zahnverfärbungen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass sie verhältnismäßig schonend für die Zähne ist. Gemeinsam mit dem Zahnarzt wird der gewünschte Farbton ausgewählt und dann die Keramikhüllen auf Basis eines Zahnabdruckes erstellt. Bevor die Hüllen angebracht werden, werden die Zähne nur leicht aufgeraut. Vom Zahnmaterial selbst wird praktisch nichts abgetragen bzw. der Zahn selbst wird keiner mechanischen Bearbeitung zum Aufhellen ausgesetzt. Die Hüllen werden dann mit einem speziellen Kleber befestigt. Der Vorteil der Hüllen ist, dass sie einen zusätzlichen Schutz für den Zahn bilden.

Schöne Zähne mit einer professionellen Zahnreinigung

Sind die Verfärbungen nicht zu stark, dann kann eine professionelle Zahnreinigung bereits einen merkbaren Aufhellungseffekt haben. Grundsätzlich sollte eine regelmäßige Reinigung immer gemacht werden, denn das verbessert auch die Mundhygiene und mindert Entzündungen des Zahnfleisches. Im Rahmen der Zahnreinigung werden die Zahnzwischenräume gereinigt und die Zähne von Plaque und Zahnstein befreit. Damit werden die Zähne um einige Nuancen aufgehellt und es können sogar bei starken Verfärbungen leichte Erfolge erzielt werden. Alternativ können Sie auch ein professionelles Bleaching beim Zahnarzt durchführen lassen. Im Handel gibt es zudem auch unterschiedliche Produkte, die jedoch auch Gefahren für die Zähne bergen. Whitening Zahnpasta oder Kaugummis schleifen die Oberfläche der Zähne ab. Gelegentlich können solche Produkte verwendet werden, zu häufiger Einsatz kann jedoch dauerhaft den Zahnschmelz schädigen. Auch bei Home-Bleaching-Produkten sollten Sie vorsichtig sein. Die Verwendung ist oft nicht sehr einfach, weshalb es zu Verletzungen am Zahnfleisch kommen kann.

Gute Pflege erspart Bleaching

Wer regelmäßig seine Zähne pflegt und gelegentlich auch selbst Whitening-Produkte verwendet, der kann lange ein strahlendes Lächeln zeigen. Sie können auch natürliche Weiß-Macher in Ihre Ernährung einbauen. Gelegentlich zerdrückte Erdbeeren können als Zahnpeeling genutzt werden und mit etwas Kokosöl können Sie einen Schutzfilm auf den Zähnen aufbringen, der bedingt vor Nahrungsmitteln schützt, die die Zähne verfärben können. Bleaching-Produkte für die Heimanwendung erfordern ein gewisses Geschick in der Handhabung. Wer sich daher nicht sicher ist, der sollte mit einem Zahnarzt sprechen, denn schon alleine bei der Prophylaxe in Form einer Zahnreinigung können die Zähne etwas aufgehellt werden und die Zahngesundheit wird erhalten. Langfristig sorgen jedoch nur Veneers für schöne weiße Zähne.