Megapixel und mehr: Tipps für den Digitalkamera-Kauf

Megapixel und mehr: Tipps für den Digitalkamera-Kauf

Kompakte Kamera mit dreifach-Zoom oder Outdoor-Cam – welche Digitalkamera ist die richtige und was ist beim Kauf zu beachten? Die folgenden Tipps für den Digitalkamera-Kauf geben die Antwort.

 Wie viele Megapixel?

Sie möchten Abzüge im DIN-A3-Format erstellen? Eine Kamera mit mindestens zwölf Megapixeln ist die passende Wahl. Genauso wichtig wie die Megapixel ist aber auch die zwar nur im Kleingedruckten stehende Sensorgröße. Je größer das einzelne Pixel ist, desto besser ist die Bildqualität.

Wer seine Fotos später selbst ausdrucken, als Poster vergrößern oder die Bilder digital nachbearbeiten möchte, sollte ebenfalls auf ein Modell mit mehr Megapixeln setzen.

Professionelles Fotografieren

Die DSLM Sony Alpha 7R II eignet sich für professionelles Fotografieren und ermöglicht Fotos im DIN-A0-Format. Tipp: Je mehr Pixel, desto mehr Details und Schärfe haben die Fotos, und desto leichter gestaltet sich die kreative Nachbearbeitung.

Auch die Sensorgröße ist zu beachten, denn je größer der Sensor, desto besser die Qualität der Pixel. Aktuelle Kompaktkameras wie etwa die Canon G7X, verfügen über einen 1-Zoll-Bildsensor, der detaillierte Bilder ermöglicht.

Schnelle Schnappschüsse

Nicht nur hochwertige Fotos muss sie machen, schnell sollte die Digitalkamera auch sein. Schnappschüsse lassen sich mit allen Modellen machen, die in weniger als drei Sekunden einsatzbereit sind – die genauen Daten finden sich in der Produktbeschreibung des Geräts. Ebenfalls zu beachten: die Autofokus-Geschwindigkeit. Der Fokus sollte sich nach weniger als 0,5 Sekunden eingestellt haben und unabhängig von Beleuchtung und Modus klare Ergebnisse liefern. Um herauszufinden, wie viel Zeit zwischen Drücken des Auslösers und Speichern des Fotos vergeht, empfiehlt sich der Praxistest. Dieser gibt auch auf Aufschluss über die Lichtstärke.

Die richtige Lichtstärke

Bei der Lichtstärke gilt: je lichtstärker das Objektiv ist, desto besser. Zoom-Objektive mit einer Anfangslichtstärke von F1,8 und einem dreifach-Zoom geben Fotografen genug Spielraum bei der Wahl von Freistellung und Belichtungszeit und eignen sich für die meisten Zwecke. Wer professionell fotografiert, kann hier allerdings auch zu Modellen mit höheren Werten greifen. Anfänger sollten aufgrund der diversen Einstellungen, die Profi-Modelle bieten, zunächst auf die grundlegenden Funktionen achten.

Serienbildfunktion und Panorama

Neben einer guten Bildqualität muss eine Digitalkamera natürlich über die wichtigsten Funktionen verfügen: mit der Serienbildfunktion können mehrere Schnappschüsse nacheinander aufgezeichnet werden, die automatische Bildbearbeitung erleichtert die digitale Nachbearbeitung am PC und Videoaufnahmen erlauben die Aufnahme von Bewegtbild. Ob und welche dieser Funktionen notwendig sind, muss jeder Fotograf selbst entscheiden.

Bild: sassi  / pixelio.de